StartseiteSegelkurse SegelscheineSportküstenschifferschein SKS

Erfahrung auf See:
Nachdem Sie den SBF-See gemacht haben , ist der nächste Schritt der Seefahrerkarriere der Sportküstenschifferschein (SKS). Beim SKS erlernen Sie neben theoretischen Aufgaben auch die Segelpraxis mit einem Erfahrungsnachweis von 300 sm. deren Erwerb Vorraussetzung für die Prüfung ist. Im Gegensatz zum Sportbootführerschein- See ist der SKS kein nautisches Pflichtdokument, sondern eine freiwillige Zusatzqualifikation, die allerdings von den meisten Vercharterern verlangt wird. Außerdem wird es im Falle eines Unfalls innerhalb der 12-Seemeilenzone nicht als grobe Fahrlässigkeit gewertet, wenn sie im Besitz des Sportküstenschifferscheins sind.


Wo gilt der Sporküstenschifferschein?

Er gilt, wie oben bereits angedeutet, weltweit für die so genannte 12-Seemeilen- Zone und ist neben der räumlichen Erweiterung auch wesentlich umfangreicher und komplexer was den Prüfungsstoff angeht. Die navigatorischen Grundkenntnisse, die schon während des Sportbootführerschein Sees erworben wurden, werden genauso vertieft wie die Gezeitenlehre, das Schifffahrtsrecht, die Wetterkunde und die Seemannschaft.


Theoretische Prüfung für den SKS

Aus diesen Gebieten setzen sich auch die Prüfungsfragen der theoretischen Prüfung zusammen. Für die Beantwortung des Fragebogens hat man, genauso wie für die Kartenaufgabe, 90 Minuten Zeit. Der Prüfungsfragebogen gilt als Bestanden, wenn man von 60 erreichbaren Punkten 39 erreicht hat. Hat man 38-33 Punkte erreicht ist eine mündliche Zusatzprüfung (maximale Prüfungsdauer 15 Minuten, im Regelfall am selben Tag.) erforderlich. Bei 32 oder weniger Punkten wird die Prüfung als "nicht bestanden" bewertet.


Praktischer Teil des SKS

Die Praxisprüfung besteht ebenfalls aus zwei Teilen. Der ersten Teil umfasst die zu lösenden Pflichtaufgaben, die alle durchgeführt und mit mindestens "ausreichend" bestanden werden müssen. Hierfür hat man, wie bei (fast) jeder offiziellen Prüfung, zwei Versuche. Die Pflichtaufgabe umfasst die Durchführung eines "Boje-über-Bord-Manövers" unter Segel und unter Maschinenantrieb. Der zweite Teil umfasst "sonstige Aufgaben", von denen mindestens 3 von maximal 5 gestellten Aufgaben zu bestehen sind. Auch hier hat man zwei Prüfungsversuche. Die Aufgaben können sich aus den Feldern "Seemannschaft/Fertigkeiten" (z.B. Umgang mit Sicherheitsausrüstung und Tauwerk etc.), "Wetterkunde" (z.B. Bedienen der Wetterinstrumente an Bord und Einschätzung der aktuellen Wetterlage), "Navigation" (z.B. Peilung und Kursbestimmung), "Motor, elektrische Anlage und Gasanlage" (z.B. Kontrolle und Problembehebung), und "Seemannschaft und Manöver" (z.B. An- und Ablegen, Steuern nach Kompass und festen Seezeichen/Landzeichen, Beidrehen etc.) zusammensetzen. Sie erfolgt im Regelfall im direkten Anschluss an den Schulungstörn , der auf diese Prüfung vorbereitet.


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